CKW-Medienmitteilung
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Medienmitteilung

Luzern, 26. August 2026

Strom wird im CKW-Versorgungsgebiet leicht günstiger

CKW senkt per 1. Januar 2027 die Stromtarife in der Grundversorgung. Die Axpo Tochter bietet somit auch nächstes Jahr im schweizweiten Vergleich attraktive Strompreise. Die preisliche Entlastung ist vor allem auf niedrigere Beschaffungskosten sowie auf sinkende Tarife und Abgaben von Swissgrid zurückzuführen.

Für Privat- und Gewerbekunden im Versorgungsgebiet von CKW wird Strom im nächsten Jahr rund 2,5 Prozent günstiger. Im Standardprodukt ClassicStrom kostet 2027 eine Kilowattstunde 24,67 Rappen (aktuell 25,25 Rp/kWh). Dieser Wert liegt deutlich unter dem aktuellen Median der Schweizer Energieversorger von 27,7 Rp./kWh und voraussichtlich auch unter demjenigen für 2027.


Das bedeutet für die Kundschaft:

  • Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt (4'500 kWh/Jahr) spart 2027 gegenüber dem Vorjahr rund 26 Franken pro Jahr.
  • Für KMU in der Grundversorgung mit mittlerem Stromverbrauch
    (150'000 kWh/Jahr) liegt die Ersparnis bei rund 1’150 Franken pro Jahr.

 

Leichte Senkung des Energietarifs

Im Standardprodukt ClassicStrom sinkt der Energietarif um 0,50 Rappen pro Kilowattstunde auf neu 11,50 Rappen. Ab 2027 ergänzt CKW das Produkt aus Schweizer Wasserkraft neu mit Strom aus eigener Kernenergie. Damit stützt sich ClassicStrom auf einen breiteren eigenen Produktionsmix und bleibt weiterhin günstig und klimafreundlich. Denn im Winterhalbjahr kann CKW nicht auf genügend Eigenproduktion aus Wasserkraft zurückgreifen und müsste die fehlende Menge zu höheren Preisen am Markt beschaffen.

 

Hintergrund ist eine neue gesetzliche Vorgabe: Ab 2027 gilt für den gelieferten Strom die quartalsscharfe statt bisher jahresscharfe Stromkennzeichnung. ClassicStrom besteht weiterhin mehrheitlich aus Schweizer Wasserkraft.

 

Für Kundinnen und Kunden, die Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen wünschen, bietet CKW das Produkt MeinRegioStrom an. CKW senkt den entsprechenden Energietarif um 1,5 Rappen pro Kilowattstunde auf neu 13,50 Rappen.


Stabiler Netztarif trotz hoher Investitionen
CKW investiert jährlich rund 50 Millionen Franken in die Modernisierung und den Ausbau ihres Stromnetzes; unter anderem, um die Integration von Solaranlagen, E-Ladestationen und Wärmepumpen zu ermöglichen. Trotz hoher Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau ihres Stromnetzes hält CKW die Netztarife für Haushalte und Gewerbe stabil. Der 2026 eingeführte Messtarif steigt leicht auf 5.50 Franken pro Monat/Zähler (bisher 5.15 Franken).

 

Wer über die technischen Voraussetzungen verfügt, kann mit dem dynamischen Netztarif sparen: Ein Energiemanagementsystem steuert Verbrauch und Geräte automatisch anhand digitaler Preissignale. So werden Wärmepumpe, Ladestation und Batteriespeicher bevorzugt bei tiefer Netzbelastung und günstigeren Tarifen eingesetzt. Der Wahltarif richtet sich in erster Linie an Personen mit steuerbaren Geräten und passender Technik, die nach der einmaligen Einrichtung ohne weiteres Zutun profitieren.

 

Die Kosten und Abgaben von Swissgrid fallen insgesamt leicht tiefer aus und werden unverändert weitergegeben. Während die Preise für Systemdienstleistungen und die Stromreserve sinken, steigen die Kosten für Netzverstärkungen und Überbrückungshilfen für die Stahl- und Aluminiumindustrie. Die Leistungen von Swissgrid machen für einen Vierpersonenhaushalt insgesamt rund 54 Franken pro Jahr aus (Vorjahr 64 Franken).

 

Mehrere Komponenten bilden den Stromtarif
Der Stromtarif setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Der Energietarif deckt die Kosten für die eigentliche Energieerzeugung oder -beschaffung, während der Netznutzungstarif die Kosten für den Transport des Stroms über das Netz beinhaltet. Weiter sind die von Swissgrid abgerechneten Kosten für Stromreserve, Netzverstärkungen und Überbrückungshilfen für die Stahl- und Aluminiumindustrie enthalten. Das Messentgelt zeigt transparent die Kosten der Stromverbrauchsmessung und der Datenverarbeitung auf. Hinzu kommen Abgaben an Gemeinden und ein Netzzuschlag zur Förderung erneuerbarer Energien.

 

Der Stromtarif setzt sich aus den Komponenten Energielieferung, Netzentgelt, Messentgelt und gesetzliche Abgaben zusammen. Für einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt entfällt bei den CKW-Tarifen 2027 mehr als die Hälfte der Kosten auf Netz- und Messentgelt sowie Abgaben

 

Produkt- und Preisblätter unter ckw.ch/stromprodukte

 

Einspeisevergütung für Solarstrom neu nach viertelstündlichem Marktpreis

CKW und viele weitere Energieversorger stellen per 2027 das Vergütungsmodell für Solarstrom auf eine marktnähere, viertelstundenweise Vergütung um. Hintergrund ist eine Anpassung des Energiegesetzes per 2027, die eine stärkere Orientierung am effektiven Marktpreis vorsieht. Künftig wird jede eingespeiste Kilowattstunde zum Preis der jeweiligen Viertelstunde vergütet. Damit werden auch Negativpreise direkt berücksichtigt.

Das System ermöglicht Produzentinnen und Produzenten, ihren Eigenverbrauch und das Laden des Batteriespeichers gezielt auf Zeiten mit tiefen Marktpreisen auszurichten – tendenziell an sonnigen Tagen um die Mittagzeit – und Solarstrom dann einzuspeisen, wenn die Preise höher sind (morgens und abends). Bei negativen Marktpreisen kann es sich lohnen, die Einspeisung vorübergehend zu unterbrechen. Bislang entsprach die Einspeisevergütung einem vierteljährlichen Marktpreisdurchschnitt, der auch die Negativpreise beinhaltete. Produzentinnen und Produzenten von Solarstrom hatten jedoch keine Möglichkeit, den Ertrag ihrer Solaranlage durch gezieltes Verbrauchsverhalten zu optimieren. Die gesetzliche Mindestvergütung bleibt bestehen, ihre Höhe ist je nach Anlagenart unterschiedlich. Sie funktioniert jedoch anders als bisher: Statt eines fixen Preisbodens wird ein Differenzbetrag als Prämie ausbezahlt.

CKW unterscheidet bei der Vergütung der Herkunftsnachweise (HKN) künftig zwischen den Jahreszeiten. Da Solarstrom im Winter wertvoller ist, fällt die Vergütung im Sommer deutlich tiefer aus als im Winter.

Eine weitere wirtschaftliche Optimierungsmöglichkeit bietet der Flexibilitätsmarkt für Photovoltaikanlagen ab 150 Kilowattpeak. Die Idee dahinter ist einfach: Ist zu viel Strom im Netz, wird die Produktion einer teilnehmenden Anlage automatisch unterbrochen – für wenige Minuten bis maximal zwei bis drei Stunden. Den entgangenen Strom vergütet CKW mit einem Betrag, der über dem regulären Strompreis und der Rückliefervergütung liegt.

 

Weitere Infos zum künftigen Rückliefervergütungs-Modell unter ckw.ch/solarverguetung

Die Medienmitteilung und Bilder in hoher Auflösung finden Sie hier.

CKW investiert jährlich rund 50 Millionen Franken in die Modernisierung und den Ausbau des Stromnetzes.

Wir sind für Sie da:
Bei Fragen zur Mitteilung kontaktieren Sie Dominique Moccand, Mediensprecher CKW, unter 0800 259 259 oder per E-Mail communications@ckw.ch.

Über CKW

Die CKW-Gruppe ist Teil der Axpo Group und eine führende Schweizer Anbieterin integrierter Energie- und Gebäudetechniklösungen. Seit 130 Jahren versorgt das Unternehmen seine mittlerweile über 200’000 Endkunden aus den Kantonen Luzern und Schwyz mit klimafreundlichem Strom und Fernwärme. Hinzu kommen schweizweit innovative Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Netz, Elektro, Photovoltaik, Wärmetechnik, E-Mobilität, Gebäudeautomation, ICT-Lösungen und Security. Damit unterstützt CKW ihre Kundinnen und Kunden bei der Reduktion des CO2-Ausstosses. 
Die CKW-Gruppe beschäftigt schweizweit über 2’200 Mitarbeitende, davon rund 350 Lernende in 15 Berufen. Sie ist der grösste privatwirtschaftliche Lehrbetrieb der Zentralschweiz. 
Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete CKW einen Umsatz von CHF 1'201 Mio. CKW ist Teil der Axpo Group und setzt zusammen mit ihrem Mutterhaus eine ambitionierte Strategie beim Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz um.
Weitere Informationen unter www.ckw.ch
 

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CKW AG
Täschmattstrasse 4, 6015 Luzern, Schweiz.

Für weitere Informationen oder Rückfragen kontaktieren Sie die CKW-Medienstelle unter communications@ckw.ch oder Tel. 0800 259 259.
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