CKW-Medienmitteilung
 ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 
View in Browser

Medienmitteilung

Luzern, 25. Februar 2026

CKW bietet neue Erlösmöglichkeiten für Solaranlagen ab 150 Kilowattpeak

CKW ermöglicht neue Wege, um mit Solaranlagen Geld zu verdienen. Das Zentralschweizer Energieunternehmen öffnet schweizweit den Flexibilitätsmarkt für Photovoltaikanlagen ab 150 Kilowattpeak (kWp). Künftig will CKW auch Haushalten mit Photovoltaik, Wärmepumpe oder Elektroauto die Teilnahme ermöglichen.

Wer Strom produziert, kann künftig nicht nur mit dem Verkauf Geld verdienen – sondern auch damit, flexibel auf die Bedürfnisse des Stromnetzes zu reagieren. Die Axpo Tochter CKW macht diesen Flexibilitätsmarkt nun für Photovoltaikanlagen ab 150 kWp zugänglich. Das entspricht etwa der Grösse von Solaranlagen auf Gewerbe-, Landwirtschafts- oder Industriegebäuden.

 

Wie funktioniert die Vergütung?
Ist zu viel Strom im Netz, wird die Produktion einer teilnehmenden Solaranlage automatisch unterbrochen – für wenige Minuten bis maximal zwei bis drei Stunden. Den entgangenen Strom vergütet CKW mit einem Betrag, der über dem regulären Strompreis und der Rückliefervergütung liegt. Das macht Solaranlagen wirtschaftlicher – besonders im Sommerhalbjahr, wenn die Rückliefervergütung oft sehr tief ist.

 

«Die Energiewende braucht flexible Anlagen, die das Netz stabilisieren. Je mehr Solaranlagen mitmachen, desto besser können wir Schwankungen im Stromnetz ausgleichen. Gleichzeitig werden Solaranlagen wirtschaftlicher für die Produzentinnen und Produzenten», sagt Angela Krainer, Leiterin Geschäftsbereich Energie bei CKW.

 

CKW will Eintrittsschwelle auf 10 kWp senken
Für die technische Umsetzung geht CKW eine Partnerschaft mit dem Schweizer Technologieunternehmen Hive Power ein. Die Partnerschaft legt auch die Basis für den nächsten Schritt: CKW will die Eintrittsschwelle künftig auf 10 Kilowattpeak senken. Dann können auch Haushalte mit Heimspeicher, Wärmepumpe oder Elektroauto am Flexibilitätsmarkt teilnehmen.

 

Doppelter Nutzen für Netz und Produzenten
Von der Öffnung des Flexibilitätsmarkts profitieren beide Seiten: Betreiberinnen und Betreiber von Solaranlagen erzielen Zusatzerlöse und verbessern die Wirtschaftlichkeit ihrer Anlage. Gleichzeitig helfen sie mit, das Stromnetz stabil zu halten – eine Voraussetzung dafür, dass die Schweiz künftig mehr erneuerbare Energie ins System integrieren kann.

 

So funktioniert Flexibilität am Beispiel einer Solaranlage
Das Stromnetz muss jederzeit im Gleichgewicht sein: Stromproduktion und 
-verbrauch müssen übereinstimmen. Erneuerbare Energien wie Sonne und Wind produzieren jedoch nicht gleichmässig. An sonnigen Tagen gibt es oft mehr Strom, als gerade gebraucht wird.

 

Hier kommt Flexibilität ins Spiel: Anlagen, die ihre Produktion kurzfristig anpassen können, helfen, das Netz stabil zu halten. Eine Solaranlage kann zum Beispiel bei Überproduktion abgestellt werden. Dafür erhält der Betreiber von CKW eine marktbasierte Vergütung, die höher ist als der reguläre Strompreis und die Rückliefervergütung.

 

Der Flexibilitätsmarkt funktioniert automatisiert: Eine Software erkennt, wann das Netz Unterstützung braucht, und steuert die Anlage entsprechend. Dadurch entstehen keine Aufwände und Risiken für die Anlagenbetreibenden.

Mehr Informationen unter www.ckw.ch/flex-solar
 

CKW öffnet den Flexibilitätsmarkt für PV-Anlagen ab 150 Kilowattpeak. Anlagenbetreibende profitieren dadurch von zusätzlichen Erlösen.

Die Medienmitteilung und Bilder in hoher Auflösung finden Sie hier.

Wir sind für Sie da:
Bei Fragen zur Mitteilung kontaktieren Sie Dominique Moccand, Mediensprecher CKW, unter 0800 259 259 oder per E-Mail communications@ckw.ch.

Über CKW

Die CKW-Gruppe ist Teil der Axpo Group und eine führende Schweizer Anbieterin integrierter Energie- und Gebäudetechniklösungen. Seit 130 Jahren versorgt das Unternehmen seine mittlerweile über 200’000 Endkunden aus den Kantonen Luzern und Schwyz mit klimafreundlichem Strom und Fernwärme. Hinzu kommen schweizweit innovative Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Netz, Elektro, Photovoltaik, Wärmetechnik, E-Mobilität, Gebäudeautomation, ICT-Lösungen und Security. Damit unterstützt CKW ihre Kundinnen und Kunden bei der Reduktion des CO2-Ausstosses. 
Die CKW-Gruppe beschäftigt schweizweit über 2’200 Mitarbeitende, davon rund 350 Lernende in 15 Berufen. Sie ist der grösste privatwirtschaftliche Lehrbetrieb der Zentralschweiz. 
Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete CKW einen Umsatz von CHF 1'201 Mio. CKW ist Teil der Axpo Group und setzt zusammen mit ihrem Mutterhaus eine ambitionierte Strategie beim Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz um.
Weitere Informationen unter www.ckw.ch
 

icon  
icon  
icon  
icon  

CKW AG
Täschmattstrasse 4, 6015 Luzern, Schweiz.

Für weitere Informationen oder Rückfragen kontaktieren Sie die CKW-Medienstelle unter communications@ckw.ch oder Tel. 0800 259 259.
Wenn Sie in Zukunft keine E-Mails mehr von uns erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden.